Geschichte

Schallern, der westlichste Ortsteil Erwittes, ist eine ländlich geprägte Ortschaft mit Haufendorfcharakter. In ihrem Kern liegt die Kapelle, an die sich insbesondere in südlicher Richtung verdichtete, kleinteilige Bebauung anschließt. Die Flurlandschaft bei Schallern wird durch die beiden nach Norden hin entwässernden Bachläufe Kützel-bach/Westbach und Jülmecke ge-gliedert. Der Westbach bildet die unmittelbare Siedlungsgrenze nach Westen, die Jülmecke fließt einige hundert Meter östlich des Ortes.  

Der Ort war ein Lehnsgut der Grafen von Arnsberg, die das Lehen später an die Herren von Erwitte gaben. Der Haupthof Schallern, zu dem noch weitere

Höfe und Kottstellen gehörten, taucht bereits 1313 im Lehnsregister der Grafen von Arnsberg auf. Die Ortschaft unterstand bis zur Re-formation (etwa 1557/58) der Pfarrei Lohne und kam dann zur Pfarrei Horn. Bereits im Jahre 1649 wurde in Schallern eine heute nicht mehr erhaltene Fachwerkkapelle geweiht.

Quelle: Stadt Erwitte